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Angriff mit Biowaffen

Im April 2013 fing der US-Geheimdienst einen Brief US-Präsident Barack Obama ab, der ein verdächtiges weißes Pulver enthielt1. Die Analyse ergab, dass es sich um das tödliche Gift Rizin handelte. Seit den Anthrax-Anschlägen vor über 15 Jahren rechnen Sicherheitsexperten mit Biowaffen in der Post. Doch bei fast allen Verdachtsfällen ergibt die Laboranalyse Stunden später: Es war nur Mehl oder Backpulver enthalten. Für die schnelle Risikoabschätzung wären tragbare Messgeräte hilfreich, die biologische Gefahrstoffe zuverlässig erkennen. Ihre Entwicklung hat das Bundesforschungsministerium mit der Initiative ‚Forschung für die zivile Sicherheit‘ jahrelang gefördert. Ralf Krauter hat sich zeigen lassen, was heute schon geht.

Deutschlandfunk, Forschung Aktuell, 10.3.2017